- Dr. Bálint Jákli forscht weiter am IAPN

Die ersten 150 Tage mit neuen Forschungsaufgaben vergingen für Dr. Bálint Jákli wie im Flug. Nach Abschluss der Promotion ist der junge Wissenschaftler seit Januar 2017 als wissenschaftlicher Mitarbeiter am IAPN aktiv.

 

Der Fokus seiner Arbeit liegt derzeit auf der qualitativen und quantitativen Beschreibung von CO2- und Wasserflüssen in Kulturpflanzenbeständen. Besondere Berücksichtigung dabei findet das landwirtschaftliche Nährstoffmanagement. Außerdem untersucht Jákli den Einfluss wichtiger Nährelemente auf die Co-Regulierung von CO2-Assimilation und stomatärer Leitfähigkeit während der Fotosynthese. Sein Ziel ist dabei die modellbasierte Identifizierung und Quantifizierung von Prozessen, welche die Fotosynthese in Situationen des Nährstoffmangels limitieren.

Bedeutung von Pflanzennährstoffen für die Wassernutzungseffizienz

Bálint Jákli promovierte 2016 am IAPN. In seiner Dissertation untersuchte er die Bedeutung essentieller Pflanzennährstoffe, insbesondere von Kalium, auf die Wassernutzungseffizienz und die Trockenstresstoleranz von Kulturpflanzen. In einem übergreifenden Ansatz wurde die Wassernutzungseffizienz wichtiger Kulturpflanzen – wie Weizen, Gerste, Zuckerrübe und Sonnenblume – auf verschiedenen räumlichen und zeitlichen Skalen bewertet. Dabei wurden sowohl physiologische Fotosynthese- und Transpirationsprozesse als auch Prozesse auf Einzelpflanzen- und Ökosystemebene erforscht.

Bálint Jákli studierte von 2007 bis 2012 Geoökologie an der Universität Bayreuth, mit den Schwerpunkten Umweltphysik und Ökosystemanalyse. Dort spezialisierte er sich auf die Erfassung und Bewertung von CO2- und Wasserflüssen in Ökosystemen, unter besonderer Berücksichtigung der Biosphäre als Schnittstelle zwischen Boden und Atmosphäre.

 

 

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