Setareh Jamali Jaghdani

 

Setareh Jamali Jaghdani ist seit Januar 2018 als Doktorandin am IAPN beschäftigt.

 

Ihr Promotionsprojekt trägt den englischen Titel “Capacity and efficiency of photosynthesis and photoprotective mechanisms under magnesium deficiency in crop plants – linking plant physiology with plant genomic and proteomic reactions“ und untersucht den Einfluss von Magnesiummangel auf die Funktionsfähigkeit der Photosysteme und die photosynthetische Effizienz. Ergänzend wird Setareh Jamali Jaghdani die Rolle von photoprotektiven Strategien, wie beispielsweise „non-photochemical quenching (NPQ)“, Detoxifizierung von freien Sauerstoffradikalen oder Veränderungen in der Ultrastruktur von Chloroplasten untersuchen. Für das Forschungsvorhaben werden Studien, die die Pflanzenphysiologie betrachten mit molekularen Techniken und Mikroskopie kombiniert, um auch strukturelle und biochemische Veränderungen unter Magnesiummangel zu zeigen. Methodische Ansätze sind außerdem Messungen des Blattgaswechsels, der Chlorophyllfluoreszenz, Enzymuntersuchungen in vitro, Untersuchungen von für die Photosynthese bedeutsamen Proteinen mittels 2D-Gelelektrophorese (Proetomics) und der Genexpression mittels qPCR.

Das Promotionsvorhaben ist geplant für eine Dauer von drei Jahren und wird finanziert durch die K+S KALI GmbH. Betreut wird Setareh Jamali Jaghdani von Jun.-Prof. Merle Tränkner.

Setareh Jamali Jaghdani hat 2017 ihr Masterstudium an der Göttinger Fakultät für Agrarwissenschaften in der Abteilung Allgemeine Pflanzenpathologie und Pflanzenschutz erfolgreich abgeschlossen. An der Universität Teheran erwarb sie 2013 ihren Bachelor in Agricultural Engineering-Horticulture.