- Wissenschaftlerin des IAPN mit Wilhelm-Rimpau-Preis ausgezeichnet

Setareh Jamali Jaghdani vom IAPN ist am 12. Juni 2018 auf den DLG-Feldtagen in Bernburg-Strenzfeld mit dem Wilhelm-Rimpau-Preis der Deutschen Landwirtschafts-Gesellschaft (DLG) ausgezeichnet worden. Frau Jamali erhielt den ersten Preis für ihre Masterarbeit mit dem Titel „Characterization of enhanced metabolism to ALS and/or ACCase inhibitors in Alopecurus myosuroides (Huds.) and Lolium spp. populations“.

 

In ihrer Arbeit hat sie sich mit dem aktuellen und praxisrelevanten Thema der Entstehung von Herbizidresistenzen in Ackerfuchsschwanz und Weidelgras gegenüber ALS- und ACCase-Hemmern beschäftigt. „Im Angesicht des globalen Bevölkerungswachstums und des Klimawandels müssen wir die Nachhaltigkeit der Pflanzenproduktion in der Landwirtschaft steigern. Verständnis der Resistenzmechanismen verschiedener Schädlinge, einschließlich Unkräuter, hilft uns bessere Managementstrategien zu entwickeln, die zu nachhaltiger Pflanzenproduktion führen“, so Jamali.

Die Arbeit hat sie in der Abteilung für Phytopathologie und Pflanzenschutz der Georg-August-Universität Göttingen und in Kooperation mit Bayer CropScience in Frankfurt verfasst. Die Jury bescheinigte ihrer Arbeit eine hohe wissenschaftliche und formale Qualität. Nach Einschätzung der Expertenkommission gehörte ihre Abschlussarbeit zu den besten der letzten Jahre in der Abteilung für Phytopathologie und Pflanzenschutz. Die Auszeichnung ist mit 2.000 Euro dotiert.

 

Setareh Jamali Jaghdani gehört seit Januar 2018 zum wissenschaftlichen Team des IAPN. In ihrer 3-jährigen Promotion am IAPN untersucht sie den Einfluss von Magnesiummangel auf die Funktionsfähigkeit der Photosysteme und die photosynthetische Effizienz. Darüber hinaus erforscht sie die Rolle photoprotektiver Strategien wie der Detoxifizierung freier Sauerstoffradikale oder Veränderungen in der Ultrastruktur von Chloroplasten.

Die aus dem Iran stammende Wissenschaftlerin hat bereits während ihres Masterstudiums an der Universität Göttingen durch hervorragende Leistungen auf sich aufmerksam gemacht und ihr Studium mit besonderer Auszeichnung abgeschlossen.