- Dr. Merle Tränkner übernimmt Juniorprofessur

Im Juni 2017 hat Dr. Merle Tränkner die Juniorprofessur „Applied Plant Nutrition“ des IAPN und der Fakultät für Agrarwissenschaften der Georg-August-Universität Göttingen angetreten.

Im Mittelpunkt der Forschungstätigkeit der Juniorprofessur stehen angewandte Fragen der Ernährung von Kulturpflanzen und der Effizienz von eingesetzten Ressourcen, wie beispielsweise Wasser. „Durch die stetig wachsende Weltbevölkerung und die Problematik der zunehmenden Ressourcenknappheit ist eine nachhaltige und ressourcenschonende, aber dennoch ausreichende Pflanzen- und Nahrungsmittelproduktion besonders wichtig. Die effiziente Nutzung von Wasser und Nährstoffen ist von zentraler Bedeutung für das Erzielen eines optimalen Pflanzenwachstums, und stellt zugleich eine spannende Forschungsherausforderung dar.“, so Professorin Dr. Merle Tränkner.

 

Auf Grundlagenforschung zur Wassernutzungseffizienz aufbauen

Professorin Dr. Merle Tränkner hat in der Zeit von Oktober 2012 bis November 2016 am IAPN promoviert. Sie hat sich während der Promotionszeit mit dem Einfluss von Magnesium, Kalium und Stickstoff auf die Wassernutzungseffizienz von verschiedenen Kulturpflanzen und der Stressphysiologie bei Nährstoffmangel beschäftigt. Zusätzlich beschäftigte sie sich mit dem Einfluss von Kaliummangel und Trockenstress auf das Proteom, also die Gesamtheit aller Proteine, in der weltweit wichtigen Kulturpflanze Weizen.

 

Auf die Grundlagenforschung der Wassernutzungseffizienz, die am IAPN, unter anderem während der Promotion von Dr. Merle Tränkner, bereits betrieben wurde, möchte sie gezielt aufbauen und den Einfluss von verschiedenen Nährstoffen auf die Wassernutzungseffizienz nun detaillierter und spezifischer analysieren. Des Weiteren werden die Stressphysiologie und die photosynthetische Effizienz und Kapazität beeinflusst von Magnesium, Kerngebiete darstellen.

Pflanzenernährungsforschung mit internationaler Ausrichtung

Die internationale Ausrichtung, sowohl in Bezug auf die anwendungsorientierte Forschung als auch auf Forschungsaufenthalte von Gastwissenschaftlern, wird am IAPN auch zukünftig von Bedeutung bleiben. „Das bereits gut funktionierende Netzwerk der angewandten Pflanzenernährungsforschung zwischen dem IAPN und Kooperationspartnern möchte ich weiterhin ausbauen und vertiefen, denn ein intensiver internationaler Austausch fördert die sinnvolle Gestaltung der Forschung.“

 

 

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Promotionsprojekt

IAPN-Mitarbeiter