- Förderpreis für Bachelorarbeit von Henriette Elisabeth Quehl

Für ihre Bachelorarbeit erhielt Henriette Elisabeth Quehl den Förderpreis der Förderungsgemeinschaft der Kartoffelwirtschaft e.V. Die Arbeit trägt den Titel „Einfluss von Kalium und Trockenstress auf den Blattgaswechsel, die Assimilatbildung und den Gehalt von Chlorophyll und freien Aminosäuren in Solanum tuberosum L.”. Sie wurde in enger Zusammenarbeit der Abteilung Qualität pflanzlicher Erzeugnisse des Departments für Nutzpflanzenwissenschaften und des IAPN an der Universität Göttingen erstellt.

 

Im Fokus: Einfluss von Kalium und Trockenstress auf Kartoffelpflanzen

Für ihre experimentelle Arbeit zog Henriette Quehl Kartoffelpflanzen in einem hydroponischen System an – die Wurzeln schwimmen hier in einer Nährlösung. Henriette Quehl versorgte die Pflanzen mit unterschiedlichen Kaliumkonzentrationen und induzierte bei einem Teil von ihnen Trockenstress. Durch Messungen des Blattgaswechsels konnte Aufschluss über die Photosynthese-Leistung und die Transpirationsrate der unterschiedlich behandelten Kartoffelpflanzen gewonnen werden. Diese Messungen wurden ergänzt durch die Bestimmung der Konzentrationen des Blattpigmentes Chlorophyll, der freien Aminosäuren und der Zucker Glukose und Fruktose.

Förderpreis für „Einbindung der Kartoffel in aktuelle Fragestellungen“

„Wir sehen in der Arbeit von Frau Quehl ein gutes Beispiel für die Einbindung der Kartoffel in aktuelle Fragestellungen“, begründete Helge Johannes die Auszeichnung. Er ist Vorsitzender der Förderungsgemeinschaft der Kartoffelwirtschaft e.V. Zu den aktuellsten Fragen im Pflanzenbau zählt zurzeit das Thema Trockenstress. Der Förderpreis ist mit 250 Euro dotiert. Verbunden mit der Auszeichnung ist die Veröffentlichung der Forschungsergebnisse in der Fachzeitschrift „Kartoffelbau“ voraussichtlich in der zweiten Hälfte des Jahres 2019.

Betreut wurde die Arbeit von Dr. Marcel Naumann von der Abteilung Qualität pflanzlicher Erzeugnisse (Erstbetreuung) und Junior-Professorin Dr. Merle Tränkner vom IAPN (Zweitbetreuung). Bei der Pflanzenanzucht und den Laboranalysen wurde Henriette Quehl von den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern beider Abteilungen gemeinschaftlich unterstützt.

Das Team vom IAPN gratuliert Henriette Elisabeth Quehl herzlich zu ihrem Erfolg!

 

 

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